Naturwunder Erde – Eine Geschichte von Schönheit und Zerstörung

Naturwunder Erde
Einladungsgrafik Greenpeace

Der Naturfotograf Markus Mauthe hat einen Großteil seines Lebens darauf verwendet, die Schönheit der Natur einzufangen und den Menschen begreiflich zu machen. In Kooperation mit Greenpeace tourt er durch Deutschland von Stadt zu Stadt und zeigt in seinem eintrittsfreien Vortrag „Naturwunder Erde“ die Früchte seiner Arbeit.

Mit klaren Worten und schwäbischem Akzent begrüßt Markus Mauthe seine Gäste. Seinen Vortrag beginnt der erfahrene Naturfotograf mit einer Mahnung. Anhand einer Statistik zeigt er, dass der Rohstoffverbrauch der Menschheit seit 30 Jahren über der Biokapazität der Erde liegt, Tendenz steigend. Seine Präsentation soll dazu dienen, deutlich zu machen, welche Naturschätze die Menschheit durch ihre Lebens- und Wirtschaftsweise gefährdet.
Mauthe gliedert die Natur in vier Elemente: Wasser, Grasland, Gestein, Wald. Während seines Vortrags springt er jedoch zwischen diesen Elementen hin und her und geht geografisch vor.

Bilder von Eisbergen und Gletschern führen den Zuschauer zunächst nach Alaska, an den Nordpol und nach Spitzbergen. Ein großes Problem sei die enorme Menge an Plastikmüll im Wasser und an den Küsten. Die Tiere äßen ihn und verenden dann häufig elendig daran.
Dann ein Sprung ans andere Ende der Welt, nach Patagonien. Hier zeigen die Bilder atemberaubend schöne Kompositionen von Eislandschaften und klaren Sternenhimmeln in der Dämmerung. Selbst ferne Galaxien werden hier sichtbar. Dabei wechseln sich eigens dafür komponierte Musik und eingespielte informative Vorträge miteinander ab. Die Vortragseinheiten vermitteln eindrücklich die Verwobenheit der Ökosysteme der Erde. Zum Beispiel anhand des Sandes der afrikanischen Wüsten, der dem Amazonas Nährstoffe liefert.

Botschaft an die Zuschauer
Neben den Bildern von Schönheit der Natur zeigt Mauthe auch immer wieder die Zerstörung der Ökosysteme durch den Menschen an vielen Stellen auf. So seien die Haibestände in wenigen Jahrzehnten um über 70 Prozent verringert worden. Experten schätzen, dass die Ozeane schon in 40 Jahren leergefischt sein könnten.

Um seine erstaunlichen Bilder zu schießen, wagt sich Mauthe an die entlegensten und abenteuerlichsten Orte. So taucht er zum Beispiel auf den Philippinen in einem See voller dicht gedrängter Quallen, steigt auf die Berge der Himalaya und erkundet entlegene Gegenden des brasilianischen Regenwaldes.
Immer wieder prangert er die Zerstörung der Natur durch den Menschen an, und das anhand von Fakten, wie dem Sterben der Korallen oder der Rodung des Regenwaldes. Sein Appell ist daher, die Energiewende voran zu treiben und Organisationen wie Greenpeace zu unterstützen. Die Energiewende sei schlichtweg überlebenswichtig für Millionen Menschen auf der Welt. Die Kräfte der Geld- und Machteliten seien zu träge und zu egozentrisch, um dem Raubbau Einhalt zu gebieten. Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace seien die einzige Lobby, die die Natur hat.

Markus Mauthes Präsentation „Naturwunder Erde“ ist berührend, schön und aufrüttelnd. Seine Vortragsweise ist verständlich und charmant. Wer seinen Vortrag besucht, wird die Welt danach mit anderen -im Idealfall weit geöffneten- Augen sehen.

Ergänzend zur Präsentation ist auch ein informativer Bildband erhältlich:

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